Montag, 26. Mai 2014
Mittwoch, 21. Mai 2014
2 much
die beschränktheit unserer
konditionierter konformistischer Gehirne
erkennt man am ehesten
an der brillianz der Gedanken
zu denen wir nur unter starken
alkoholeinfluß
fähig sind
(o.k.
nichts was EUER leben ändern
oder retten wird
aber es reicht den Unzulänglichkeiten meines
mit etwas nachsichtiger
tolerenaz
entgegen zu sehen)
am Heimweg nach der beruflichen
einweihungsparty (auf der du privat warst),
wir sind unter männers
aber die Konversation ist nicht
unterste Schublade sondern
systemübergreifende
philosphie
für fortgeschritten
"wir sollten etwas
machen das lange schon fällig ist"
"ebenfalls"
(techniker vermeiden jegliche
Redundanzen)
3 stunden später
die geocoordinatierung
ausreichen gut um sich rechtzeitig aus dem
bulk auszuklinken
der (obwohl wir tür an tür wohnen)
noch ins Büro muss
warten in der spitellau
und den Bahnsteig entlang
etwas offensiv dralles
das wir
(angeheiterte sind niemals alleine)
aus der nähe sehen wollen
wir kämpfer haben gelernt
dass man auch aus den Augenwinkeln starren kann
und das sich hinter gespiegelten flächen
auch nur Realitäten verbergen
(seitenverkehrt)
was in der gegenständlcihen Situation
aber nur zur der frage führt
welchen Herausforderungen
- den fleischlichen oder den intellektuellen ?-
man sich eher aussetzen
(oder unterwerfen) würde
Ausstiegsstelle
und vor der tür eine Horde
jugendliche auf wientripp
(die volksoper ist gerade aus)
die stehen wie die buchstäblichen ochsen
vor offenen Scheunentoren
und nachdem sich niemand bewegt
ein ebenso beleidigend
wie belustigtes
"Anfänger" in die menge geworfen
bevor man
gelassen
durchbricht
konditionierter konformistischer Gehirne
erkennt man am ehesten
an der brillianz der Gedanken
zu denen wir nur unter starken
alkoholeinfluß
fähig sind
(o.k.
nichts was EUER leben ändern
oder retten wird
aber es reicht den Unzulänglichkeiten meines
mit etwas nachsichtiger
tolerenaz
entgegen zu sehen)
am Heimweg nach der beruflichen
einweihungsparty (auf der du privat warst),
wir sind unter männers
aber die Konversation ist nicht
unterste Schublade sondern
systemübergreifende
philosphie
für fortgeschritten
"wir sollten etwas
machen das lange schon fällig ist"
"ebenfalls"
(techniker vermeiden jegliche
Redundanzen)
3 stunden später
die geocoordinatierung
ausreichen gut um sich rechtzeitig aus dem
bulk auszuklinken
der (obwohl wir tür an tür wohnen)
noch ins Büro muss
warten in der spitellau
und den Bahnsteig entlang
etwas offensiv dralles
das wir
(angeheiterte sind niemals alleine)
aus der nähe sehen wollen
wir kämpfer haben gelernt
dass man auch aus den Augenwinkeln starren kann
und das sich hinter gespiegelten flächen
auch nur Realitäten verbergen
(seitenverkehrt)
was in der gegenständlcihen Situation
aber nur zur der frage führt
welchen Herausforderungen
- den fleischlichen oder den intellektuellen ?-
man sich eher aussetzen
(oder unterwerfen) würde
Ausstiegsstelle
und vor der tür eine Horde
jugendliche auf wientripp
(die volksoper ist gerade aus)
die stehen wie die buchstäblichen ochsen
vor offenen Scheunentoren
und nachdem sich niemand bewegt
ein ebenso beleidigend
wie belustigtes
"Anfänger" in die menge geworfen
bevor man
gelassen
durchbricht
Sonntag, 18. Mai 2014
kill.kenny (wie viel geht an einem tag)
die frage wie weit man in einer nacht kommen kann
wurde hier schon gestellt,
aber
"wie viel (verschiedenes) geht an einem tag?"
befundbesprechung im akh
und obwohl die kontrolluntersuchung schon vor einer Woche war
(das Universum weiß es also längst)
sind wir dennoch gespannt
heute regnet es in schaffeln
was es in all den Episoden
der letzten staffeln
bisher nie so getan hat
und obwohl die schritte alle
so bekannt
und im Vorfeld die Routine
den platz der angst eingenommen
sind die letzten meter
doch immer ein ritt
auf emotionalen Feuerstühlen
und inzwischen weiß ich haargenau
wo die panik und die angst sitzt
wie ein penner
der sich seit tagen nicht gewaschen
und invertierend
(ich lass die angst durch mich hindurchströmen)*
durch sie hindurchtauchen
eintauchen in die eingangsaula des akh
- auf MEINEM tisch im starbucks
sitzen um diese Morgenstunde zwei ranglende Bengel -
schaffe ich es diesmal
bis hinauf in die ambulanz
ohne ein bekanntes gesicht zu sehen
in der warteschlange vor dem schalter
und tatsächlich hinter mir einer der raucht
irgendein seltsames kraut
das mehr dampft als raucht
süßlich aus einem seltsamen spitz
der sich nicht entscheiden kann ob er science fiction
oder steampunk ist
(und mein blick nur unverhohlene Schadenfreude
weil er im rollstuhl sitz
und auf die keifende furie angewiesen ist
die ihn schiebt)
das Gespräch
dann angenehm bald
angenehm kurz
nur gute Neuigkeiten (also wenigsten keine schlechten)
und nur die nächsten schritte planen
und mehr lässt sich dazu nicht sagen
weil Momente wie diese ihre eigene choreografie
ihre eigene verquere Logik
und mikro-emotionale Dramatik haben
die von außen betrachtet
sich jeglicher Analyse weitestgehend
entzieht
dann rüber auf die Radiologie,
wo ein neues gesicht am schalter,
einen neuen Termin ausmachen aber weil der dann erst
im nächsten baktun ist
darf ich mir den sogar selber aussuchen.
und im weggehen einen ungebührlichen zweiten blick riskiert
zu unnötig, zu lange im anbetracht der Tatsache
das meine frau dabei
- angst macht uns immer so entsetzlich flirty -
doch dann den letzten anstand doch wahrend
und den blickkontakt unterbrechen bevor es gewißtheit gibt
ob ihr lächeln belustigt, erfreut oder nur höflich ist.
raus durch die Aula
und wissen das du heute nur gast warst
und vorerst nicht wieder einziehen wirst
zurück im Büro
(ich hab's geschafft den schirm unversehrt über
den windzerstobenen stefansplatz zu bringen)
um dann zwei Systeme zu vernetzen
und auch wenn nur an den allerweitesten endpunkten davon menschen sitzen
fühlt sich das ganze äußert lebendig an
(und spröde widerspenstig wie zwei Teenager die sich gegen eine arrangierte vermählung streuben)
und dann ist es dennoch getan
die Zukunft gehört den symptionten
und ein weiteres Datum an die pinwand geheftet
abends privatisimum im Training
weil die anderen kämpfer die Republik retten müssen
und am ende des tages hab ich diesmal wirklich meine Trainer geschafft
einfach nur dadurch, dass ich mich schlagen ließ
abschluß im Backbone
bei killkenny (oh Gott sie haben kenny getötet**)
und single malt
und während im Hintergrund bono einen song anstimmt
(die Gedanken und assoziationen schleichen oder gehen nicht,
sie fliegen!)
die Erinnerung an einen abend mit meinem vater
Chris de Burgh im fernsehen und fett toasts am teller
...er hat mir nicht nur das kochen beigebracht sondern auch die grundzüge
internationaler politik....
und da kenny auch heute nacht nicht sterben wird:
die Tassen hoch !!!!
_________
*) Frank Herbert: der Wüstenplanten Teil irgendwas
**) South Park
wurde hier schon gestellt,
aber
"wie viel (verschiedenes) geht an einem tag?"
befundbesprechung im akh
und obwohl die kontrolluntersuchung schon vor einer Woche war
(das Universum weiß es also längst)
sind wir dennoch gespannt
heute regnet es in schaffeln
was es in all den Episoden
der letzten staffeln
bisher nie so getan hat
und obwohl die schritte alle
so bekannt
und im Vorfeld die Routine
den platz der angst eingenommen
sind die letzten meter
doch immer ein ritt
auf emotionalen Feuerstühlen
und inzwischen weiß ich haargenau
wo die panik und die angst sitzt
wie ein penner
der sich seit tagen nicht gewaschen
und invertierend
(ich lass die angst durch mich hindurchströmen)*
durch sie hindurchtauchen
eintauchen in die eingangsaula des akh
- auf MEINEM tisch im starbucks
sitzen um diese Morgenstunde zwei ranglende Bengel -
schaffe ich es diesmal
bis hinauf in die ambulanz
ohne ein bekanntes gesicht zu sehen
in der warteschlange vor dem schalter
und tatsächlich hinter mir einer der raucht
irgendein seltsames kraut
das mehr dampft als raucht
süßlich aus einem seltsamen spitz
der sich nicht entscheiden kann ob er science fiction
oder steampunk ist
(und mein blick nur unverhohlene Schadenfreude
weil er im rollstuhl sitz
und auf die keifende furie angewiesen ist
die ihn schiebt)
das Gespräch
dann angenehm bald
angenehm kurz
nur gute Neuigkeiten (also wenigsten keine schlechten)
und nur die nächsten schritte planen
und mehr lässt sich dazu nicht sagen
weil Momente wie diese ihre eigene choreografie
ihre eigene verquere Logik
und mikro-emotionale Dramatik haben
die von außen betrachtet
sich jeglicher Analyse weitestgehend
entzieht
dann rüber auf die Radiologie,
wo ein neues gesicht am schalter,
einen neuen Termin ausmachen aber weil der dann erst
im nächsten baktun ist
darf ich mir den sogar selber aussuchen.
und im weggehen einen ungebührlichen zweiten blick riskiert
zu unnötig, zu lange im anbetracht der Tatsache
das meine frau dabei
- angst macht uns immer so entsetzlich flirty -
doch dann den letzten anstand doch wahrend
und den blickkontakt unterbrechen bevor es gewißtheit gibt
ob ihr lächeln belustigt, erfreut oder nur höflich ist.
raus durch die Aula
und wissen das du heute nur gast warst
und vorerst nicht wieder einziehen wirst
zurück im Büro
(ich hab's geschafft den schirm unversehrt über
den windzerstobenen stefansplatz zu bringen)
um dann zwei Systeme zu vernetzen
und auch wenn nur an den allerweitesten endpunkten davon menschen sitzen
fühlt sich das ganze äußert lebendig an
(und spröde widerspenstig wie zwei Teenager die sich gegen eine arrangierte vermählung streuben)
und dann ist es dennoch getan
die Zukunft gehört den symptionten
und ein weiteres Datum an die pinwand geheftet
abends privatisimum im Training
weil die anderen kämpfer die Republik retten müssen
und am ende des tages hab ich diesmal wirklich meine Trainer geschafft
einfach nur dadurch, dass ich mich schlagen ließ
abschluß im Backbone
bei killkenny (oh Gott sie haben kenny getötet**)
und single malt
und während im Hintergrund bono einen song anstimmt
(die Gedanken und assoziationen schleichen oder gehen nicht,
sie fliegen!)
die Erinnerung an einen abend mit meinem vater
Chris de Burgh im fernsehen und fett toasts am teller
...er hat mir nicht nur das kochen beigebracht sondern auch die grundzüge
internationaler politik....
und da kenny auch heute nacht nicht sterben wird:
die Tassen hoch !!!!
_________
*) Frank Herbert: der Wüstenplanten Teil irgendwas
**) South Park
Sonntag, 11. Mai 2014
party - szenenfragmente (as far as i remember them now)
....und bald an diesem abend: "wird hier heute conchita geschaut?"
und die Interessenten, die noch nicht wissen dass sie Mehrheitspotential haben
(und Sieger stellen werden)
drängen sich in der Nerd-Höhle
wo direkt aus Copenhagen gestreamt wird....
....Drinks aus allen Geschmacksrichtungen
und Farben, überwiegendes Lob für den Mixer,
und ein paar Wagemutige die heute Grenzen verschieben:
"is mit den Drinks wie mit den Bildern, man weiß vorher nie wirklich welche Farben nachher rauskommen"
"und wie schmeckt er?"
"sehr nach burbon und wie sonst noch was superes"
"ich bekomm das gleiche das der Physiker gehabt hat"
"gerührt oder geschüttelt"
und nicht nur der Martini ist heute Bondesk
denn der Titelsong
kommt erst am Schluß
die Wertung beginnt
und hinter den Streams
hinter den Flaschen
steigt ein Fieber
"alle geben Punkte an Ländern,
nur 12 Punkte immer wieder
für Conchita"
"Born in Vienna, Conchita, Europe"
und was hat uns Deutschlang gegeben
(heute holen wir uns Cordoba zurück)
und im zunehmenden Vorsprung
"unabhängig wie man dazu stehen mag,
denke ich es ist an der zeit
ihr
ihm
einen Drink zu widmen"
Endlich haben wir etwas um uns von Australien abzugrenzen
T-Shirts mit "the are no Conchitas in Australia"
Und dann ist es Gewissheit,
die ESC-Fraktion -
der Streams ist verpixelt wie durch Freudentränen -
zieht ins Wohnzimmer
wo der Fernseher aktiviert wird
"Papa das geht sonst schneller"
und einzelne Skeptiker nehmen endlich Haltung an
als ob die Bundeshymne abgespielt wird.
Und irgendwann später
- ja da war wohl wo ein Filmriss -
die Party zusammengeschrumpft auf jene
die hier daheim sind,
und sich die Schuhe von den Füßen kicken
und "jetzt wird's gemütlich"
die After-Show-Party ausrufen.
Hämische Bemerkungen,
die mangelnde Begeisterung
mit Ablehnung verwechseln,
weil sich manche reale Bedeutungen
erst dem nüchternen Geist erschließen
und man im Augenblick
nur den Stil
anerkennen muss.
"Das ist mir doch nicht peinlich,
schau doch mal wer uns in früheren Jahren vertreten hat,
mehr konnte man uns ja gar nicht demütigen"
Und endlich Zeit
Geschenke auszupacken
sich den Überraschungen stellen
die man uns zugedacht hat
und den letzten Drink kippen
schnell runter damit
- etwas mit Veilchensirup
so als ob man sich
mit letzter Willenskraft
einer H**e entzieht.
In der Nerd-Höhle
nur noch den PC runterfahren
und ein kurzer Blick ins Netz
in dem altbekannte
österreichische Heuchelei
fürs erste
Sümpfe überschwemmt
die dennoch nicht trocken gelegt sind.
Gib ihnen einen Sieg
und sie mögen alles.
Aber was immer es ist,
es ist ein Anfang.
und die Interessenten, die noch nicht wissen dass sie Mehrheitspotential haben
(und Sieger stellen werden)
drängen sich in der Nerd-Höhle
wo direkt aus Copenhagen gestreamt wird....
....Drinks aus allen Geschmacksrichtungen
und Farben, überwiegendes Lob für den Mixer,
und ein paar Wagemutige die heute Grenzen verschieben:
"is mit den Drinks wie mit den Bildern, man weiß vorher nie wirklich welche Farben nachher rauskommen"
"und wie schmeckt er?"
"sehr nach burbon und wie sonst noch was superes"
"ich bekomm das gleiche das der Physiker gehabt hat"
"gerührt oder geschüttelt"
und nicht nur der Martini ist heute Bondesk
denn der Titelsong
kommt erst am Schluß
die Wertung beginnt
und hinter den Streams
hinter den Flaschen
steigt ein Fieber
"alle geben Punkte an Ländern,
nur 12 Punkte immer wieder
für Conchita"
"Born in Vienna, Conchita, Europe"
"ist das schlimm?"
"das ist mir sowas von conchita"
und was hat uns Deutschlang gegeben
(heute holen wir uns Cordoba zurück)
und im zunehmenden Vorsprung
"unabhängig wie man dazu stehen mag,
denke ich es ist an der zeit
ihr
ihm
einen Drink zu widmen"
"Tequilla und Amaretto, das passt doch nicht!"
"Ein/Eine Conchita - Kost mal"
"Das ist......guuuut!"
Endlich haben wir etwas um uns von Australien abzugrenzen
T-Shirts mit "the are no Conchitas in Australia"
Und dann ist es Gewissheit,
die ESC-Fraktion -
der Streams ist verpixelt wie durch Freudentränen -
zieht ins Wohnzimmer
wo der Fernseher aktiviert wird
"Papa das geht sonst schneller"
und einzelne Skeptiker nehmen endlich Haltung an
als ob die Bundeshymne abgespielt wird.
Und irgendwann später
- ja da war wohl wo ein Filmriss -
die Party zusammengeschrumpft auf jene
die hier daheim sind,
und sich die Schuhe von den Füßen kicken
und "jetzt wird's gemütlich"
die After-Show-Party ausrufen.
Hämische Bemerkungen,
die mangelnde Begeisterung
mit Ablehnung verwechseln,
weil sich manche reale Bedeutungen
erst dem nüchternen Geist erschließen
und man im Augenblick
nur den Stil
anerkennen muss.
"Das ist mir doch nicht peinlich,
schau doch mal wer uns in früheren Jahren vertreten hat,
mehr konnte man uns ja gar nicht demütigen"
Und endlich Zeit
Geschenke auszupacken
sich den Überraschungen stellen
die man uns zugedacht hat
und den letzten Drink kippen
schnell runter damit
- etwas mit Veilchensirup
so als ob man sich
mit letzter Willenskraft
einer H**e entzieht.
In der Nerd-Höhle
nur noch den PC runterfahren
und ein kurzer Blick ins Netz
in dem altbekannte
österreichische Heuchelei
fürs erste
Sümpfe überschwemmt
die dennoch nicht trocken gelegt sind.
Gib ihnen einen Sieg
und sie mögen alles.
Aber was immer es ist,
es ist ein Anfang.
Montag, 31. März 2014
uhrenkauf (konsumtrottel)
und nach einer Woche
suchen und gustieren -
bell&ross ist mir zu teuer
und fossil zu groß -
endlich die Auswahl eingeschränkt
auf drei modelle und
- sein wir uns doch ehrlich,
es geht doch wirklich nicht
ums zeitablesen -
ist die Entscheidung
eingeengt auf die zentrale frage:
was bin ich?
rennfahra
fluzeugfliega oder
segla?
guess what
suchen und gustieren -
bell&ross ist mir zu teuer
und fossil zu groß -
endlich die Auswahl eingeschränkt
auf drei modelle und
- sein wir uns doch ehrlich,
es geht doch wirklich nicht
ums zeitablesen -
ist die Entscheidung
eingeengt auf die zentrale frage:
was bin ich?
rennfahra
fluzeugfliega oder
segla?
guess what
gute selbstreflexion....
Dienstag, 11. März 2014
wort.klauber
"ich verfolge ihre texte,
aber da gibt's einen den ich nicht verstehe,
können sie mir sagen
was sie damit meinen?"
aber da gibt's einen den ich nicht verstehe,
können sie mir sagen
was sie damit meinen?"
"sie müssen sich von dem Gedanken trennen,
das jedes geschrieben.gesprochene wort
die Meinung des Autors,
wiederzugeben versucht.
versuchen sie texte
doch mal als etwas zu sehen
was man am strand findet
es fühlt sich irgendwie interessant an
man hebt es auf
fragt sich was das ist
zeigt es rum
irgendjemanden
irgendwann
wird es ja dann wohl mal geben
der damit
was anzufangen weiß"
Montag, 13. Januar 2014
vor den geschirrspüler (dialog - familienkomödie)
M: "also ich sag euch was, wenn man zwei löffel ins selbe fach steckt werden sie nicht sauber"
V: "Kommt drauf an wie man sie reinsteckt!"
M: "also wenn man sie löffelt, bleiben sie schmutzig!"
V: "also löffeln ist schmutzig? aber arschlings müsste es doch funktionieren!"
S: "ist arschlings ein deutsches Wort?"
V: "bin ich deutscher?"
S: "aber wenn's "arschlings" gibt, muss es auch "arsch-rechts" geben!"
V: "Kommt drauf an wie man sie reinsteckt!"
M: "also wenn man sie löffelt, bleiben sie schmutzig!"
V: "also löffeln ist schmutzig? aber arschlings müsste es doch funktionieren!"
S: "ist arschlings ein deutsches Wort?"
V: "bin ich deutscher?"
S: "aber wenn's "arschlings" gibt, muss es auch "arsch-rechts" geben!"
Montag, 11. November 2013
Ungarische Nationalphilharmonie
.....und der erste Geiger,
mit langen Zopf.
den Pferdeschwanz gleich
Anführer dieser Steppenreiter....
...und beim Einstimmen,
das langsam zarte hochziehen
der Geigenbögen,
wie eine Rotte Krieger
die ihre Schwerter bedächtig
in die Sonne strecken,
bevor sie den Sturm entfesseln.....
....und der Pianist,
der diesen Tschaikowsky gewaltsam
und mit Kraft in die Tasten hämmert,
mit der Unruhe und der Ungenauigkeit
eines schlagenden Herzens
und einer Wildheit
wie um zu zeigen,
dass je wilder du es reitest,
desto wilder es auch dich reitet,
und dass das hier keine Aufzugsmusik,
kein Werbesport für eine Versicherung ist...
....und das Orchester
in geschlossener Harmonie
und trotz des Orkans in eigener
Gleichförmigkeit und Ruhe
so wie sich dieser Wind
die Puszta die letzten 1000 Jahre
zurechtgeschliffen hat und ihr die Kanten genommen...
...und auch noch Stille
lange nachdem der letzte Akkord des Klaviers verklungen,
weil der Pianist den Applaus zurückhält,
Bluthunde die nicht zu Atmen wagen...
...und dann schlägt dein Herz wieder,
und eine graublonde Cellistin
in der zweiten Reihe weint.
mit langen Zopf.
den Pferdeschwanz gleich
Anführer dieser Steppenreiter....
...und beim Einstimmen,
das langsam zarte hochziehen
der Geigenbögen,
wie eine Rotte Krieger
die ihre Schwerter bedächtig
in die Sonne strecken,
bevor sie den Sturm entfesseln.....
....und der Pianist,
der diesen Tschaikowsky gewaltsam
und mit Kraft in die Tasten hämmert,
mit der Unruhe und der Ungenauigkeit
eines schlagenden Herzens
und einer Wildheit
wie um zu zeigen,
dass je wilder du es reitest,
desto wilder es auch dich reitet,
und dass das hier keine Aufzugsmusik,
kein Werbesport für eine Versicherung ist...
....und das Orchester
in geschlossener Harmonie
und trotz des Orkans in eigener
Gleichförmigkeit und Ruhe
so wie sich dieser Wind
die Puszta die letzten 1000 Jahre
zurechtgeschliffen hat und ihr die Kanten genommen...
...und auch noch Stille
lange nachdem der letzte Akkord des Klaviers verklungen,
weil der Pianist den Applaus zurückhält,
Bluthunde die nicht zu Atmen wagen...
...und dann schlägt dein Herz wieder,
und eine graublonde Cellistin
in der zweiten Reihe weint.
Sonntag, 1. September 2013
Mittwoch, 31. Juli 2013
(tiefflug)
ich kam aus dem halbschlaf
strandgeräusche wie aus weiter ferne
ein sonnestrahl der am ohr brennt
sie kamen tief rein
weit unter dem horizont
enge formation zu dritt
quasi auf augenhöhe
der linke flügelmann
zog hart nach rechts
der rechte etwas nach oben
der mittler voll drauf
ich spürte den luftzug
auf meinen ausgestreckten
aber eingeschlafenen arm
als ich mich erschrocken
und plötzlich wach
(bis auf dem arm eben)
herumwarf
augen in sicherheit bringen
und überlegen welche
aufprallgeschwindigkeit
malteser spatzen brauchen
um meine persols
zu durchschlagen
aufgeregtes tschirpen
und sie weichen aus
es ist immer ein schock
wenn sich plötzlich der
hintergrund bewegt.
strandgeräusche wie aus weiter ferne
ein sonnestrahl der am ohr brennt
sie kamen tief rein
weit unter dem horizont
enge formation zu dritt
quasi auf augenhöhe
der linke flügelmann
zog hart nach rechts
der rechte etwas nach oben
der mittler voll drauf
ich spürte den luftzug
auf meinen ausgestreckten
aber eingeschlafenen arm
als ich mich erschrocken
und plötzlich wach
(bis auf dem arm eben)
herumwarf
augen in sicherheit bringen
und überlegen welche
aufprallgeschwindigkeit
malteser spatzen brauchen
um meine persols
zu durchschlagen
aufgeregtes tschirpen
und sie weichen aus
es ist immer ein schock
wenn sich plötzlich der
hintergrund bewegt.
(weckruf)
und dann war da diese türkische mutter
die ganz stolz sagte,
das ihr sohn "Cem" hies.
"ja" sagte ich,
ich hatte cem - den fremdenfüher,
vorieges jahr in istanbul kennen gelernt.
aber in ermangelung der gemeinsamen sprache
nur ein anerkennendes kopf nicken.
"Cem!"
"Ja" sagte ich wieder heftiges kopfnicken.
"Cem!"
Ihre stimme war jetzt etwas schriller, höher.
Wiederholtes nicken.
"Cem! Cem!"
Schriller , schneller, wartete nicht mehr meine Reaktion ab.
"Cem! Cem! Cem! Cem!"
Der Rhytmus eines motors der nicht anstarten will,
die Tönhohe einer Trillerpfeife.
Dann wurde es mir zu blöd
und öffnete die Augen:
der Balkon voller Spatzen
und die Sonne schrillte in meinen Augen
genauso wie ihre Schreie in meinem Kopf.
Tür zu
und weiterschlafen.
die ganz stolz sagte,
das ihr sohn "Cem" hies.
"ja" sagte ich,
ich hatte cem - den fremdenfüher,
vorieges jahr in istanbul kennen gelernt.
aber in ermangelung der gemeinsamen sprache
nur ein anerkennendes kopf nicken.
"Cem!"
"Ja" sagte ich wieder heftiges kopfnicken.
"Cem!"
Ihre stimme war jetzt etwas schriller, höher.
Wiederholtes nicken.
"Cem! Cem!"
Schriller , schneller, wartete nicht mehr meine Reaktion ab.
"Cem! Cem! Cem! Cem!"
Der Rhytmus eines motors der nicht anstarten will,
die Tönhohe einer Trillerpfeife.
Dann wurde es mir zu blöd
und öffnete die Augen:
der Balkon voller Spatzen
und die Sonne schrillte in meinen Augen
genauso wie ihre Schreie in meinem Kopf.
Tür zu
und weiterschlafen.
männer wie uns (warum wir überall spaß haben)
weil....
welches stück feste materie
auf wasser treibend
auf den unseren fuß wir setzen
wär nicht Titanic, lusitania oder die arizona
und welcher meerumflutete
sandboden in den wir unsere
füße setzen
wäre nicht Omaha
und welcher felsen
an den wir uns
aus dem meer auftauchend klammern
ist gibraltar
weil wir immer ein wolfspack sind
auch wenn wir alleine schwimmen
und der ort an dem unsere handtücher liegen
ist nicht nur ein platz
sondern unser strandabschnitt
so auch heute der strand unter meinen füßen
am körper nichts außer meines badebuxe
und sonnecreme mit außreichend
lichtschutzfaktor
aber unzulänglicher verteilung
anfangs gemächlich über den strand
wind vom meer
und sonne vom himmel
und weit vor mir ein paar felsen
(und alle drei werden dir heute noch lektionen erteilen)
die gedanken noch gemächlich sinierend
noch nicht erhitzt getrieben
ein mann am vormarsch
deswegen sind es immer die männer
die erobern undentdecken
nicht weil sie von ihrer physiologie
her besser geeignet
sondern weil es ihre fehleinschätzungen sind
die - sofern sie diese überleben -
sie über die bekannten grenzen treiben
gedankenfehler
wie "soweit ich sehen kann, kann ich auch gehen"
oder "soweit ich gehen kann, kann ich auch zurück gehen"
oder "was ich einmal gemacht hab, kann ich nochmal machen"
oder "es ist gleich hinter der biegung"
über den strand
unzählige sandburgen
und ihre erbauer
an anderen tagen wäre ich hier stehen geblieben
hätte kritisch beäugt und später
streng.verärgert wie caesar gefragt
"wer hat das gebaut"
und dann, wenn sich kleinlaut unterwürfig
der architekt gemeldet
ein knappes
"du wirst meine nordgrenze befestigen"
doch nicht so heute
heute bin ich saint germain
der unsterbliche
und schreite leicht amüsiert über den sand
und die burgen ziehen am rand meines blickfeldes vorbei
wie die jahrhunderte
am hügel oben
tief unter mir
ein strand
der vor 10 minuten noch
als er eine ungesehene idee hinter dem hügel war
sowas wie ein ziel gewesen ist
ist jetzt, da ich oben stehe
und den nächsten hügel sehe
nur mehr ein durchzugsgebiet
(epilog:
zwei hügel später
zwei buchten später
die zeit unparametriert
der rand der sonnencreme auch noch wochen später
unregelmäßig wie eine küstenlinie.
der strandzugang/mein fluchtweg
ein halsbrecherischer steilpfad
unbewachsen und rutschig wie der aschekegel
eines vulkans
zwei
die bedächtige ihre schritte
in den gescharrten stufen nach unten setzen
und grad mal wenig dutzend meter schaffen
während ich
- kahler roter dämon aus dem schmelztiegel -
hunderte meter nach oben husche.
aufwärts ist immer leichter)
Samstag, 13. Juli 2013
mos eisley (der wüstenplanet)
es ist natürlich nicht die dunkelheit
gegen die malta kämpft
sondern die Trockenheit
für uns - die wir in virtuellen welten mehr gereist als in realen
ist ganz malta wie mos eisley
die heiße stadt,
der raumhafen auf tattoine,
der wüstenplanet im star.wars.universum
ein ewiges kommen und gehen
buslinien, airport, jachthafen
alles eher klein und eng
und alle menschen nie dort wo sie sein sollen/wollen
sondern immer am weg zu wo-anders hin.
die bewohner
noch immer der geist der alten johanniter
hilfsbereit
und wie letzten ihrer art
sind die busfahrer
die zwar ein selbstverständnis haben
wie alte airportkapitäne
aber dann doch auch wie die alten ritter
engagiert
aber oft nicht dort wo sie sein sollten
die häuser in seltsam
uniformer art
die ziegeln aus dem globingerkalk
geschnitten
in gelber unverputzer form
und leicht gerötet in den dämmerstunden
egal wo du landest
es ist das gleiche bild
das gleiche bauwerk
eng gedrungene gebäude
gleich ob es palast
oder vogelfängerkascheme
die erosionskraft in malta ist der wind
und der hat andere wirkungsvektoren als das wasser
stein wird hier nicht weggewaschen
sondern ausgeblasen
der wind treibt seltsame formen in die vertikale
einerlei ob fels oder bauwerk
und schleift die küsten wie die kathedralen
zu bizarr obszön gebilden
weht ihnen die das fleisch von den knochen
und lässt nur adern und gekröse zurück.
gegen die malta kämpft
sondern die Trockenheit
für uns - die wir in virtuellen welten mehr gereist als in realen
ist ganz malta wie mos eisley
die heiße stadt,
der raumhafen auf tattoine,
der wüstenplanet im star.wars.universum
ein ewiges kommen und gehen
buslinien, airport, jachthafen
alles eher klein und eng
und alle menschen nie dort wo sie sein sollen/wollen
sondern immer am weg zu wo-anders hin.
die bewohner
noch immer der geist der alten johanniter
hilfsbereit
und wie letzten ihrer art
sind die busfahrer
die zwar ein selbstverständnis haben
wie alte airportkapitäne
aber dann doch auch wie die alten ritter
engagiert
aber oft nicht dort wo sie sein sollten
die häuser in seltsam
uniformer art
die ziegeln aus dem globingerkalk
geschnitten
in gelber unverputzer form
und leicht gerötet in den dämmerstunden
egal wo du landest
es ist das gleiche bild
das gleiche bauwerk
eng gedrungene gebäude
gleich ob es palast
oder vogelfängerkascheme
die erosionskraft in malta ist der wind
und der hat andere wirkungsvektoren als das wasser
stein wird hier nicht weggewaschen
sondern ausgeblasen
der wind treibt seltsame formen in die vertikale
einerlei ob fels oder bauwerk
und schleift die küsten wie die kathedralen
zu bizarr obszön gebilden
weht ihnen die das fleisch von den knochen
und lässt nur adern und gekröse zurück.
landeanflug
von oben betrachtet
gewinnt man den eindruck
dass malta einen permanenten kampf
gegen die dunkelheit führt
im landeanflug schon tief über der
nächtlichen insel
und die muster der lichter anders als gewohnt
zwar dicht in den zentren
und auslaufend wie eine eisblume
(oder wie ein krebsgeschwür)
aber draußen
weg vom zentrum
dort wo in anderen fällen
nur die dunkelheit
oder andere eisblumenzentren
(metastasen)
in diesen fällen lichtquellen
helle inseln in der dunkelheit
die einzelne kompositionen beleuchten
eine hauseinfahrt,
eine wegkreuzung,
ein straßenschild,
einen brunnen,
ein heiligenfigur im vorgarten.
und unten
aus dem flughafentaxi
das gleiche bild
lichtkompositionen
die aus der schwärze auftauchen
einfach aber schön
lichtkompositionen
die vorbeiziehen wie
eine erinnerung
eine vision
ein traum.
Samstag, 22. Juni 2013
dialog (im herzen der nacht)
"Nein" sagte sie.
Und es war vermutlich eine Lüge.
Eine Lüge in einer Nacht,
die vom Tag noch heiß
und von Ehrlichkeit
schon übersättigt war.
Eine Nacht die diese Lüge brauchte,
weil wir heute Nacht alle
die eine oder andere Lüge brauchten,
vor allem auch um durch Nächte
wie diese zu kommen.
Wahrheit wird überschätzt.
Und es war vermutlich eine Lüge.
Eine Lüge in einer Nacht,
die vom Tag noch heiß
und von Ehrlichkeit
schon übersättigt war.
Eine Nacht die diese Lüge brauchte,
weil wir heute Nacht alle
die eine oder andere Lüge brauchten,
vor allem auch um durch Nächte
wie diese zu kommen.
Wahrheit wird überschätzt.
Samstag, 15. Juni 2013
among the goddesses (III)
sie ist die göttin
und außer der Tatsache, dass sie ein frau ist
brauchst du von ihr nicht zu wissen
sie hat dunkle geheimnisvolle augen
weil sie immer ein Geheimnis bleiben wird
und wenn du ihr einen namen gibt's
nimmst du ihr etwas weg
es reicht zu wissen dass es sie gibt
und manchmal manifestiert sie sich
manchmal ist sie das Mädchen im Kaffee
manchmal die frau im aufzug den du gerade verpasst
ein paar augen über einer Gesichtsmaske
ein gesicht in der nacht
die stimme hinter grünem flies
manchmal ist sie aber auch nur eine der
namenlosen Tänzerinnen
sie hat hinter justin timberlake getanzt
und vermutlich hat weder justin noch sie selbst gewußt
wer sie jetzt gerade ist
und in Florenz
in einer gewichternacht
kurz nach dem schlimmen jahr
da habe ich sie an einem abend
drei mal gesehen
auch heut ist sie hierin einer anderen frau
einer anderen tänzerin
und ich heute
oben auf der Tribüne
und nicht unten mit der Nikon
und meine stimme heißer
vom johlen
und wäre ich heute unten gewesen
sie hätten mich hinweggefegt
sie gaben alles
Siegerehrung
es hat nicht ganz gereicht
obwohl das knappste aller möglichen Ergebnisse
saisonschluss
bundeshymne
und die
göttin weint
Freitag, 31. Mai 2013
fronleichnam
fronleichnam
welch seltsam fest
das nicht mal ein
experimental.theologen wie ich
in sinnvoll worte bringt
deshalb ein platz
für andere themen und motive
warten an der kirchentür
auf meinen rücken das mikrofongestell
mit den zwei blechtröten über meinem kopf
wie ein geweih
oder wie bonds raketenrucksack
den sich jules verne
verkehrt rum
aufgeschnallt
gegenüber steht w.
mit dem anderen lautsprecher
und in seltsamer symetrie
zwischen uns beiden unsere söhne
mit den neuen kirchenfahnen
weil die alten schon zu alt
und die winde in den letzten jahren zu fordernd geworden sind
für die alten kordeln
unsere jungs sind old.school
und sie wissen wie man mit einer fahne umgeht
kriegerpragmatismus ohne falsche würde
und die anderen tragen nur ein stück stoff
an einer stange
der himmel schiebt sich vorbei
zu dessen träger ich nie getaugt
nicht den nerv gehabt sich auf die anderen
atlanten einzuspielen
ihr geziehe und geschiebe
keiner der den himmel trägt
sondern lediglich ein bote
kleine mädchen
die nochmals ihr erstkommunionkleidchen austragen
(die wollpulis gekonnt unter den überwürfen vesteckt)
und heute endlich die muße und ruhe haben
sich als diese kleinen prinzessinen zu geben
(und auch zu fühlen)
die sie tatsächlich sind
(wie alt sie in diesen wenigen wochen geworden sind)
dann durch die straßen
selbst alte veteranen können sich nicht
an ein so kaltes
mai-ende erinnern
regentropfen auf den letzten schritten
und dann der guss
hinein ins warme
zum buffett
wo drei frauen
drei generationen
meines namens
und die männlichen pendants
diesseits des tresens
verlaufende menge
und die prinzesschen
(sie trennen sich so schwer von schönen dingen)
führen die übriggebliebenen
blütenblätter
ihrer letzten
bestimmung zu
welch seltsam fest
das nicht mal ein
experimental.theologen wie ich
in sinnvoll worte bringt
deshalb ein platz
für andere themen und motive
warten an der kirchentür
auf meinen rücken das mikrofongestell
mit den zwei blechtröten über meinem kopf
wie ein geweih
oder wie bonds raketenrucksack
den sich jules verne
verkehrt rum
aufgeschnallt
gegenüber steht w.
mit dem anderen lautsprecher
und in seltsamer symetrie
zwischen uns beiden unsere söhne
mit den neuen kirchenfahnen
weil die alten schon zu alt
und die winde in den letzten jahren zu fordernd geworden sind
für die alten kordeln
unsere jungs sind old.school
und sie wissen wie man mit einer fahne umgeht
kriegerpragmatismus ohne falsche würde
und die anderen tragen nur ein stück stoff
an einer stange
der himmel schiebt sich vorbei
zu dessen träger ich nie getaugt
nicht den nerv gehabt sich auf die anderen
atlanten einzuspielen
ihr geziehe und geschiebe
keiner der den himmel trägt
sondern lediglich ein bote
kleine mädchen
die nochmals ihr erstkommunionkleidchen austragen
(die wollpulis gekonnt unter den überwürfen vesteckt)
und heute endlich die muße und ruhe haben
sich als diese kleinen prinzessinen zu geben
(und auch zu fühlen)
die sie tatsächlich sind
(wie alt sie in diesen wenigen wochen geworden sind)
dann durch die straßen
selbst alte veteranen können sich nicht
an ein so kaltes
mai-ende erinnern
regentropfen auf den letzten schritten
und dann der guss
hinein ins warme
zum buffett
wo drei frauen
drei generationen
meines namens
und die männlichen pendants
diesseits des tresens
verlaufende menge
und die prinzesschen
(sie trennen sich so schwer von schönen dingen)
führen die übriggebliebenen
blütenblätter
ihrer letzten
bestimmung zu
Freitag, 12. April 2013
sonnenaufgang
....und dann diese bewegung
wenn sie ihre brillen
hinauf in ihre haare schiebt
und sich ihr strahlendes gesicht
zwischen den auf die seite fallenden dunklen locken
hervorschiebt
wie eine sonne zwischen den wolken...
...und die frage wie lange man sich den luxus gönnt,
und welchen preis es kostet
ins gleisende licht zu sehen....
wenn sie ihre brillen
hinauf in ihre haare schiebt
und sich ihr strahlendes gesicht
zwischen den auf die seite fallenden dunklen locken
hervorschiebt
wie eine sonne zwischen den wolken...
...und die frage wie lange man sich den luxus gönnt,
und welchen preis es kostet
ins gleisende licht zu sehen....
Mittwoch, 20. Februar 2013
dialoge - in der galerie
Partikelschauer - ein echt interessanter titel,
gerade so als ob sie die dualität der farbpigmente hinweißen wollen,
die ja partikel sind aber sich zu einer strömung von farben zusammenfügen,
welle und teilchen des lichtes eben....
...tun sie das nicht so ab, dass ist eine symphonie an farben.
...sehen sie, ich sagte doch dass es eine wunderbare komposition ist.
gerade so als ob sie die dualität der farbpigmente hinweißen wollen,
die ja partikel sind aber sich zu einer strömung von farben zusammenfügen,
welle und teilchen des lichtes eben....
interessanter gedanke,
aber wiederum auch nur ein beweiß,
dass kreativität erst im kopfe des betrachters passiert,
quasi die kopenhaager interpreation der quantenphysik der kunstbetrachtung,
so wie die titel zu diesen bildern erst entstehen
nachdem ich sehe was daraus geworden ist...
...tun sie das nicht so ab, dass ist eine symphonie an farben.
wenn sie meinen,
aber spaß beseite, da ist was dran,
erst meine eigene abstrakte malerei ließ mich einzelne teile der doch zumeist auch abstrakten,
respektive überwiegend semantisch leeren,
klassischen musik verstehen....und wenn schon nicht frieden finden,
so doch einen waffenstillstand zu akzeptieren....
...sehen sie, ich sagte doch dass es eine wunderbare komposition ist.
das muss ich - zur ehre der musik -zurückweißen mein herr:
das was musiker machen ist, ist eine komposition,
das hier an der wand ist lediglich ein werk des chaos,
und nur weil sie harmonien darin zu sehen glauben,
dürfen sie nicht auf einen planenden geist schließen....
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